Gemeinde Ebersbach-Musbach
 
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Ansprache von Bürgermeister Roland Haug zum Jahreswechsel
mit Rückblick 2018 und Ausblick 2019 …

- es gilt das gesprochene Wort -

Haug

"Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

scheinbar plötzlich und unerwartet steht auch hier in unserer Gemeinde wieder Weihnachten vor der Tür. Und bevor alsbald das neue Jahr beginnt, ziehen wir alle gerne eine Bilanz des vorherigen. "Heißzeit" wurde zum Wort des Jahres 2018 gekürt mit der Erläuterung, der Begriff umschreibe nicht nur den extrem heißen Sommer, sondern beziehe sich auch auf den Klimawandel. Naja, vielleicht auch auf den Stimmungs- und Kultur-Wandel, denn die wochenlange Hitze hat wohl auch für eine merkwürdig fiebrige Stimmung, für eine überhitzte, politische Kultur gesorgt. Die Ereignisse von Chemnitz sind hierfür Ausdruck und Begleiterscheinung; das wohlhabende Deutschland ist hin- und hergerissen zwischen "Wir schaffen Das" und Verunsicherung.

Die Autoindustrie, Deutschlands Schlüsselbranche, betrügt mit ihren Verbrennungsmotoren und vor allem mit ihren Diesel-Motoren in großem Umfang. Sprechen wir hier Klartext: Das Qualitätssiegel "Made in Germany" wurde schwer beschädigt. Und was tut die Bundesregierung? Sie lamentiert um das heiße Eisen! Und das halte ich für gefährlich.

Weit entfernt, im argentinischen Buenos Aires fand vom 30. November bis 1. Dezember der G20-Gipfel statt. Wir wissen ja erfahrungsgemäß, wie eine solche Mammut-Konferenz abläuft: Viele Politiker treten auf die internationale Bühne für das "große Ganze", halten große Reden und ziehen eine enorme mediale Aufmerksamkeit auf sich – über Länder und Kontinente hinweg. Und, verzeihen Sie mir meine gewagte These: Am Ende kommt wenig dabei heraus, außer viel Streit und viel Ehr. Profitiert etwa die Welt davon? Und haben wir Bürger etwas davon, wir hier vor Ort, wo Politik ein Gesicht bekommt?

Wenn ich mir die Bilanz unserer Kommune für das Jahr 2018 anschaue, juckt es mich beinahe in den Fingern, den Grandes Dames und Grands Seigneurs einmal zuzurufen: "Werft den Blick doch mal auf die Kleinen. Schaut doch einfach mal, wie wir hier bei uns Projekte gemeinsam angehen und sie auch erfolgreich umsetzen". Denn unsere Zahlen und Fakten sprechen eine klare Sprache.

In elf Gemeinderatssitzungen und 75 Tagesordnungspunkten, hinzukommend Ausschuss, Zweckverband, Informationsfahrt, Klausurtagung und Bürgerinfoversammlung, variierten die Themen quer durch eine große Bandbreite. Die Arbeit, die für uns dahinter steckt, kommt wie folgt zum Ausdruck:

Hier in unserer Gemeinde wurde mit Spaten in der Hand der Baustart zu Gas und Glas eingeläutet. Ein Meilenstein, den wir nun konsequent in Kooperation mit der Thüga weiter umzusetzen werden. Unsere Bürgerinnen und Bürger dürfen nunmehr wählen, sich einerseits für eine zukunftsfähige Erdgas-Heizung zu entscheiden und zum anderen ein Netz für schnelles Internet bis direkt in ihr Grundstück mit verlegen zu lassen.

"Funklochrepublik" wurde übrigens auf den zweiten Platz "Wort des Jahres" gewählte. Spätestens seit dem Bundestagswahlkampf 2017 ist die vielerorts schlechte Abdeckung mit Mobilfunk im ländlichen Raum ein politisches Thema. Ginge es nach der Haltung der Telekom Technik GmbH, dann wird sich die Lage auch bei uns verbessern – und dahingehend wirken wir von der Gemeinde schon kräftig mit.

Für unsere sichere, nachhaltige Versorgungsinfrastruktur beim Wasser und Abwasser sind die Weichen gestellt. In der Kläranlage wurde die Biologie ertüchtigt und die Steuerungstechnik optimiert. In der Wasserversorgung wurden Netze erneuert und ein Maßnahmennotfallplan erstellt. Und das alles bei nach wie vor annehmbaren Gebühren; in der Wasserversorgung haben wir sogar eine Preissenkung von 0,70 auf 0,60 €/m³ erreicht.

Nach der Schließung des IK-Markts Weiß entsteht in unserer Nahversorgung eine Lücke. Eine für uns passable und dauerhafte Nachfolgelösung gestaltet sich als äußerst schwierig. Damit es weiter gehen kann, brauchen wir einen Betreiber bzw. Marktleiter. Wir sind, wir bleiben auf der Suche. Mit dem rollenden Discounter von MobiDeisl und dem Verkaufsstand der Bäckerei König haben wir alternative Einkaufsangebots-möglichkeiten im Ort geschaffen. Und als Verbraucher freuen wir uns auch über die Angebote aus dem Deissenhof, Boos und dem Getränkehandel Zimmermann, Musbach.

Unsere Gewerbe, namentlich Friseur, Dienstleister, Handwerksbetreibe möchte ich an dieser Stelle aufzählen und dabei betonen: "Mir schaffet mit de eisre guat ond gern zamme", was auf verlässlicher Gegenseitigkeit beruht. Die Firma Gabriel ist erst kürzlich mit dem Landes-Umweltpreis ausgezeichnet worden.

Klimaschutz ist auch für uns ein Gebot der Stunde und betrifft uns alle. Ebersbach-Musbach ist Energie-Gemeinde und bleibt nach aktuell erfolgreicher Wiederzertifizierung EEA-Kommune. Das energiepolitische Aktivitätenprogramm der Gemeinde wird für die Jahre 2018 bis 2025 fortgeschrieben und ein Quartierskonzept Seebachhalle/Schulareal wurde erstellt. Im Februar kommenden Jahres werden diese Anstrengungen durch Umweltminister Franz Untersteller gewürdigt.

Unsere Klein(st)en spielen in Ebersbach-Mubach eine große Rolle. Familien erhalten für ihr neugeborenes Kind ein Willkommenspaket der Gemeinde – mit persönlichem Anschreiben versteht sich. Wir bieten hier vor Ort moderne Bildungseinrichtungen mit einem breiten Angebot bis hin zur (freiwilligen) Ganztagesversorgung für den Zwei- bis zur Zehnjährigen. Betreuung und Erziehung und gute damit verbundene Qualitätsstandards werden immer weiter fortgeschrieben. Dabei dürfen wir – baulich und inhaltlich – die Herzog-Philipp-Verbandsschule mit einschließen.

Für unsere Gemeinde ist die Schaffung von bezahlbarem und attraktivem Wohnraumes eine wichtige Aufgabe. Im Neubaugebiet Holzmühleäcker III sind seit der Erschließung fast alle Bauplätze verkauft. Nach wie vor besteht eine große Nachfrage nach Flächen.

Für alle Menschen, die auch in Zukunft in ihrer Heimat bauen wollen/sollen, wurden weitere Planentwürfe im Sinne einer gesunden städtebaulichen Weiterentwicklung teils unter Anwendung von Paragraph 13b Baugesetzbuch erhoben. Dies bezieht sich auf Ebersbach und Ortsteile und auf die Grundstücksverfügbarkeit.

"Wenn jammern nicht hilft, muss ich etwas tun." Der ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr) existiert bei uns im Grunde genommen gar nicht. Im Zusammenwirken mit dem BürgerBus e.V. und der Stadt Aulendorf ist es nun gelungen, das Verkehrsnetz preislich günstig aus- oder aufzubauen. Denn mobil zu sein, ist unser aller Grundbedürfnis. Demzufolge ist eine gute Politik angehalten, Mobilität zu fordern und zu fördern.

Für alle Beteiligte durchaus "trocken" gestalteten sich die Angelegenheiten Neufassung "Satzungen und Verordnungen", aber auch unerlässlich; darum wurden Streupflichtsatzung, Polizeiverordnung, Obdachlosen- und Flüchtlingsunterbringungs-satzung in Aufgabenfülle vollzogenen.

Wir alle werden älter; freuen wir uns darüber! Damit unsere Senioren ihren Alltag gestalten und meistern können, sind in unserer Gemeinde viele Menschen ehrenamtlich tätig. So unterstützen die Nachbarschaftshilfe und die Betreuungsgruppe "Cafe' vergiss mich nicht" viele ältere Menschen, damit sie weiterhin selbständig leben können. Von der Seniorenwandergruppe werden Zusammenkünfte und Ausflüge organisiert. Die Gemeinde unterstützt die Aktivitäten und richtet auch selbst regelmäßig Seniorentreffs aus.

Unsere überaus aktiven Vereine sind das Rückgrat unserer lebendigen Dorfgemeinschaft und Grundlage für unser intaktes Dorfleben. Wir schätzen uns glücklich über solch Aktivitäten. Dabei einzuschließen sind weiteren Gruppierungen und Institutionen und natürlich unsere rege Feuerwehr, die wir nicht nur in Ausstattung bereitwillig unterstützen. Zum Rettungswesen gehören unverzichtbar auch die engagierten Helfer vor Ort (HvO-Gruppe).

Dass wir hier alle keine Kostverächter sind, ist bekannt; uns alle an guter Kost teilhaben zu lassen, das schätzen wir. Unsere bunte Kulturvielfalt wie Fasnet, Fronleichnams- und Bruderschaftsfest, Weiher- und Bachhockete, Weinfest, das Weihnachtsdorf – erstmals in solch' Form – repräsentieren eine kleine Auswahl daraus. Und auch mehrfach Grund zu feiern bot sich uns dar: Unser Musikverein beging sein 100-jähriges Bestehen und unser ganze Ort feierte beim Jubiläumsakt vier Tage lang mit. Ein Jubiläum anderer Art gewährte uns der SVE, hier heißt es nach der A-Meisterschaft erstmals Bezirksliga, juhe! Für, man höre und staune, 55 Jahre Mesner-Dienst und 50 Jahre Kirchengemeinderat ist unser "Schäfer Karle" geehrt worden. Eine bemerkenswerte Leistung. Chapeau!

Unsere Gemeinde ist aller Ehr(ung)e wert und immer auch einen Besuch. Mit persönlicher Anwesenheit ehrten uns Axel Müller und Benjamin Strasser, Mitglieder des Bundestags, sowie August Schuler und Klaus Burger, Mitglieder des Landtags, zudem Manfred Lucha, Sozialminister das Landes Baden Württemberg. Gar einen Minister stellte unsere Gemeinde selbst einmal aus eigenen Reihen, nämlich Franz Weiß *1887. Ein ebenso prominenter Sohn aus dem Ort ist Ferdinand Hundt *1703, als Kunstschreiber mit internationalem Ruhm. Und wiederum "das" Gesicht der heurigen Oberschwabenschau, selbstverstehend von hier kommend: nach Selina Weiß nun Maurermeister Felix Eberhart auf Plakaten posierend.

Wir in Ebersbach-Musbach brauchen uns im Bekanntheitsgrad also nicht verstecken und darüber hinaus haben wir in dieser Hinsicht noch eins draufgesetzt: Ob Hamburger Tageblatt, die Bildzeitung, Stuttgarter Nachrichten, Mainzer Post, SWR3 und SWR4, Landesschau und im Frankenland, wir stehen medial im Fokus und das alles wegen einem eigentlich unscheinbaren Mannes, dem Radar-Walter. Aktuell hat er sich vorübergehend in den Ruhestand verabschiedet und findet vielleicht Platz im akribisch von Armin Landthaler neu errichteten Ebersbacher Heimatgeschichtsmuseum.

Meine Damen und Herren,

ich denke, da war für jeden etwas dabei. Aber wie nur haben wir hier bei uns etwas erreichen können, da es doch anderswo scheinbar viel länger dauert, bis die Dinge ins Rollen kommen? Nun, zum einen haben wir in allen Bereichen Menschen, die bereitwillig Verantwortung übernehmen und wichtige Projekte angehen und das zum Wohle aller. Zum anderen haben wir viele Unterstützer, die tatkräftig dabei sind und dazu beitragen, dass anstehende Themen vorankommen. Nicht zuletzt schaffen wir gute Ergebnisse aber dadurch, dass die meisten Beteiligten an einem gemeinsamen Strang ziehen. Zu Gute kommt dabei, dass uns wenig parteipolitischen Opportunismus und Querschießereien im Wege stehen.

Wir haben es geschafft, über(s) Jahr(e) hinweg schlanke Prozesse etablieren zu können und davon profitieren wir heute. Allerdings dürfen wir uns jetzt nicht davon blenden lassen, dass wir nun auf lange Sicht von allen Sorgen befreit sein werden. Vielmehr müssen wir unsere langfristig und nachhaltig tragende Strategien stetig weiterentwickeln und das ohne dabei an Flexibilität einzubüßen. Ich möchte diese Strategie mit einem Schachspiel vergleichen. Vielleicht wissen manche von Ihnen, dass in London vom 9. bis zum 28. November die Schachweltmeisterschaft 2018 stattgefunden hat. Im Schach geht es immer darum, eine klare Strategie zu haben und zu wissen, wie man sein Ziel erreicht. Strategie und Taktik sind eng aufeinander abgestimmt. Dabei gilt es jedoch auch, flexibel zu agieren. Sprich, wenn sich die Situation wandelt, muss die Taktik geändert werden. So stehen im nächsten Jahr auch in unserer Kommune neue wichtige Entscheidungen und Projekte an. Laufende Vorhaben fordern uns heraus und wir werden diese weiterbringen und abschließen.

Bei all unserem Tun sind die sicheren Finanzen oberstes Gebot. Beispiel gefällig? Im Haushaltsplan 2018 war die Rücklage mit 115.000 Euro eingeplant; auf das Jahresende werden wir trotz beachtlicher Investitionen gut das Doppelte des Eingeplanten im Säckel wissen.

Insofern wollen und sollen wir uns freuen über das, was und wie wir geschafft haben; darauf stolz zu sein, ist sicher auch erlaubt. Und wir wollen uns nun darauf ausrichten, was wir gemeinsam im nächsten Jahr angehen werden. Schritt für Schritt.

Das denkmalgeschützte Haus Rundel bedarf einer grundlegenden Gebäudesanierung. Dafür ist ein ELR-Zuschussantrag gestellt.

Keine Langeweile bringt unser reichlich bestückte Veranstaltungskalender; ein Highlight dabei ist u.a. der Kreisschützentag, der im kommenden Jahr in Ebersbach stattfindet.

Bildung, Erziehung, Qualität ein weiterhin Kernelement der Daseinsvorsorge. In unserer Schule und den Kindergärten wird weiter aufgelegt, besonders in Boos, wo wir mit eingehend überarbeiteten Angebotsformen dem Trend der schrumpfenden KiGa-Kinderzahlen entgegenwirken werden.

Hier in der Heimat ein eigenes Zuhause zu schaffen, davon träumen viele. Und den Traum möchten wir mit weiterem Wohngebiet (und Gewerbe) erfüllen.

Es mag uns gelingen, den Ironman-Titel zu gewinnen. Allerdings nicht für 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und einen Marathonlauf über 42,195 Kilometer Länge, sondern für den Startschuss Gas und Glas. Es folgen allerdings anstrengende Etappen, in denen wir uns erheblich anstrengen und durchhalten müssen, um nicht auf der Strecke stecken zu bleiben. Gerade auch die kleineren Ortsteile und Weiler sollen mit einer ausreichenden Internet-Geschwindigkeit versorgt werden. Ebersbach-Musbach wird über den Zweckverband vom Land mit Fördermitteln in Höhe von 1,6 Millionen Euro bedient. Freies WLAN in öffentlichen Versammlungsstätten sind weitere anzugehende Handlungsfelder.

Die Gestaltung des Dorfplatzes drückt auch den Ehrgeiz und Wille einer Gemeinde aus. Inmitten des Ensembles aus Rathaus/Pfarrscheuer, Kirche, Schwestern- Pfarrhaus wird im Ortszentrum eine attraktiver Platz entstehen mit Kommunikations- und Aufenthaltsbereichen sowie Möglichkeiten für Vereinsfeste, Konzerte und Märkten. Er soll uns allen Multifunktionalität und Aufenthaltsqualität gewähren. Der Platz soll zudem einsehbar und barrierefrei gestaltet werden.

Wir wünschen uns, die Pfarrscheuer barrierefrei in das Konzept mit einzuschließen; gemeint der Einbau eines Personenaufzugs, damit der prägende Denkmalbau nicht nur zu sehen, sondern für alle auch zu begehen ist. Die Beschlüsse sind gefasst, Zuschüsse teils schon ausgesprochen und teils im Antrag.

Eine gute Nahversorgung für die Einwohner kleiner Kommunen wie wir wird immer schwieriger: Hier und da macht der Metzger zu, hört der Schuhladen auf oder/und schließt das Gasthaus. Das konkrete Rezept für einen Dorfladen in Ebersbach gibt es erfüllbar (noch) nicht, doch wir wissen: Es ist immer auch ein sozialer Treffpunkt!

Unser Projekt E-Mobilität für die Gemeinde mit E-Ladesäule, E-Car-Sharing und E-Bike ist in Bearbeitung und wiederum in bewährter Begleitung von der Energieagentur gGmbH Ravensburg. Deren geschätzter Geschäftsführer Walter Göppel ist wie so oft auch heute bei uns zugegen.

Der vielerseits herangetragene Bedarf zum Radweg-Lückenschluss Ebersbach-Aulendorf entlang der Landesstraße L 285 wird erneut aufgegriffen. Gemeinschaftlich formuliert wird ein Schriftstück Gemeinde-Stadt an die Abgeordneten gerichtet.

Wie Sie alle hier und jetzt hören und sehen: Unser Ebersbach-Musbach hat sich zu einer modernen Gemeinde entwickelt und wird sich auch weiter entwickeln. Die intakte Infrastruktur lässt zwar auch manch Wünsche offen, doch vieles ist gegeben, wo sich Jung und Alt wiederfinden und wohlfühlen. Und zu Tun soll es schließlich auch weiterhin geben – dafür stehe ich weiterhin anpackend und motiviert bereit für meine Wiederwiederkandidatur und bitte Sie um weiteres Vertrauen bei der Bürgermeisterwahl am 13.01.2019.

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

ich danke allen, die an all der Arbeit mit Engagement mitgewirkt und sich in irgendeiner Art und Weise für unser Gemeinwohl eingebracht haben; sei es im Ehrenamt, ob Verein, Feuerwehr, HvO, Nachbarschaftshilfe, in Kirche, Chor, Bücherei, bei anderen Initiativen oder auf persönlicher Ebene. Ich danke in ganz besonderen Maße auch den Kolleginnen und Kollegen und stelle fest: Wir haben ein motiviertes, fleißiges Rathaus- und Bauhofteam und schließe alle weiteren Kräfte ein, die beispielsweise im KiGa, Schule, GVV, Wasser- und Abwasserbetrieb, Reinigungs- und Botendienst, im Archiv oder anderweitig verlässlich mitschaffen. Zu guter Letzt danke Ihnen, den Damen und Herren Gemeinderat, nicht nur für das gemeinsame Anpacken, sondern auch für das wirklich gute Miteinander. Und insofern meinerseits noch an Sie gerichtet; das Wahlglück dann am 26. Mai kommenden Jahres.

Nun ja, meine Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich bin am Schluss meiner Worte angelangt. Ich hoffe, dass Sie ganz und gar entspannt nun die Vorweihnachtszeit in Ruhe genießen können. Ob das gelingt mitten in diesen hektischen Tagen? Da muss ich an Sartres Ausspruch denken, die Wochen vor Weihnachten seien eine Zeit der Stille und Besinnung, "bis jemand auf die Idee kam, dass Geschenke sein müssen". Es stimmt leider – vielen Menschen bereitet das Schenken mehr Druck als Freude. Aber kürzlich las ich den Satz: "Man kann auch Zeit schenken; sie wird ein immer selteneres und kostbareres Geschenk." Dieser Gedanke gefällt mir gut. Deshalb will ich Ihnen jetzt die Zeit schenken, die eine noch längere Rede in Anspruch nehmen würde. Stattdessen will ich aber noch drei Wünsche äußern: Für unsere Sitzungs- mit Jahresabschlussfeier wünsche ich Ihnen ein paar harmonische Stunden. Für das Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen einen schönen Abend im Kreise der Familie. Und für 2019 wünsche ich Ihnen und mir nur wenig, nämlich bleiben sie weit möglichst frei von Ärger, Unzufriedenheit und Ungesundem. Auf Ihr, auf unser aller Wohl!"

Ihr Bürgermeister Roland Haug

 
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